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Julia Neigel meldet sich aus dem Studio

September 02, 2014 1 Kommentare Allgemeine Info von Admin Petra

 

Wir sind zurück von der Wanderschaft in der Fantasie

 

2. September 2014 um 14:56

 

Liebe Fans, liebe Freunde,

 

hier, ein kleiner Zwischenbericht:

 

Zur Zeit sind wir täglich im Studio, meist bis tief in die Nacht. Draussen ist gerade Paralellwelt. Wir bewegen uns in unserem eigenen kreativen, knallbunten Universum, zu dem nur wenig von aussen durchdringt, ausser das, was wir in unserer Seelen, unseren Herzen unserem Kopf haben. Schlafen bedeutet zu verarbeiten, sacken zu lassen, um es am nächsten Tag noch besser zu machen. Man steht Morgens auf und hat den gordischen Knoten gelöst, macht sich voller Freude ans Werk. Wir arbeiten am neuen Album. Seit Monaten gibt es nichts anderes als das. Besessen, begeistert, kritisch, zweifelnd, eifrig, ehrgeizig, diskutierend, spontan, fröhlich, glücklich, unzufrieden, zufrieden, Sackgassenfeelings, Durchbruchgefühle, müde, leer, hungrig, stolz, alles dabei. Der Geist hat eine Vision, der Körper will es umsetzen und übt sich in Umsetzungsakrobatik. Es ist jedes Mal eine riesige Selbsterfahrung. Es ist ein nach Innen gehen, ein sich Anspornen und üben, üben, üben ...  Um dann nach Aussen zu geben was an Gefühlen im Inneren brodelt, erlebt ist, gefühlt wird. Scham und Schüchternheit hat da keinen Platz. Das zusammenzubringen, Kreativität und Handwerk, auf dem sich selbst auferlegten Level, das dauert. Den die Levels steigen von Album zu Album, ohne dass es um Besser, Schneller, Höher, Weiter geht. Es geht um Kunst und gleichzeitig um Spass und auch ein wenig um Abenteuer, Geschmack, Still, um die eigene Sicht des Klangs und der Gefühle. Vor einiger Zeit hatte ich in einem Post Euch aufgefordert mir doch zu schreiben, darum gebeten, Eure Themen zu benennen, Themen, die ihr gerne mal in einem Song verarbeitet hören wollt. Ich habe das nicht getan, weil ich nichts zu sagen habe. Im Gegenteil, ich habe viel zu sagen. Ich will wissen was Euch bewegt und ... Ob wir ähnlich empfinden.

 

 

Ich habe mir die Zeit genommen und alles von Euch durchgelesen und siehe da: Einige Eurer Vorschläge schlagen sich in meinen Texten nieder, meist auch deswegen, weil diese Themen mich genauso interessieren. Andere nicht. Das soll aber nichts heissen. Wer weiss was noch kommt ...

 

Das Album und die dazugehörigen Songs enstehen und nach und nach - mehr und mehr, erkennen wir anhand der Lieder eine musikalische Richtung, einen Stil, eine Entwicklung. Es ist für mich selbst ein Abenteuer zuzusehen, wie sich aus dem Nichts, aus einem leeren Blatt Papier, aus der Stille heraus, aus der totalen Offenheit und Freiheit, dem Vertrauen zu sich und anderen, eine Vision entwickelt, so, als ob man einfach irgendwo von einem Punkt X losläuft und erst dann, währenddessen, erkundet, wo man sich befindet und was man damit anstellt. Der Weg ist das Ziel, im "Hier und Jetzt Sein" ist Programm. Innovation ist ein Wunder und ein Glück. Es fühlt sich leicht und luftig an, so als ob man die Welt aus den Angeln heben kann. Wenn man das spürt, dann liegt man richtig. So geht es mir zur Zeit. Es ist das Ergebnis von Suchen und Finden, von Lieben, Sein, Zulassen und sich einfach für die kreative Umsetzung des eigenen Kompass´ gebrauchen zu lassen, nur weiss man es zuvor nicht. Danach betrachtet man das Werk und weiss manchmal selbst nicht, dass man dies erschaffen hat, so als ob man fremdgeführt würde. Das Ziel ist uns klar und wir werfen uns mittlerweile die Bälle zu, meist lächelnd, grinsend, wissend, den anderen verstehend, mit leuchtenden Augen. Nur der Weg dahin ist anfänglich immer erst einmal ein Blindflug.

 

Ich bin immer wieder erstaunt wie Kreativität bei mir funktioniert. Jeder ist da anders. Erst mühe ich mich auf der Suche nach der kreativen inneren Quelle ein wenig ab, war lange nicht mehr dauerhaft dort, habe geistigen Muskelkater wenn ich von dort zurückkehre. Ich hatte Tage, da schien mir der Kopf zu platzen, ich war ein wandelndes Textbuch, ein lebendes Lyriklexikon, Poesieversessen, eine Explosion an Emotionen, dauernd am Switchen zwischen der Umwelt und meinen Gedanken und Gefühlen im Inneren. Interessant wird es, wenn Ergebnisse des Geistes, durch das Handwerk umgesetzt in Ton und Sprache, mit Rythmik in Kontakt kommen. Die Metrik der deutschen Sprache ist für mich eine Wundertüte und ich bin jedes Mal begeistert was man damit alles machen kann. Deutsch ist eine wunderbare Sprache und bietet unendlich viele Möglichkeiten der Suggestion von Bilder, Gefühlen und Visionen in der Musik. Synästhesie kann ziemlich anstrengend sein. Manchmal knoble ich an einem Satz immer wieder, tagelang, dreh ihn in jedwede Richtung, bis ich zufrieden bin. Ich muss in all der Zeit der Findung ein wenig abwesend wirken. Aber ich kenne das von mir und andere auch. Ich werde dann immer zu einem Schwamm geistiger Nahrung, verschlinge alles was ich sehe, höre und fühle, was mich interessiert und speichere es in mir ab - suche mir entlegene Orte, warte auf Eingebungen, Visionen, warte auf innere Bilder, darauf, dass meine innere Stimme und mein Herz zu mir sprechen kann. Doch schon nach kurzer Zeit, wenn der" kreative Zug" in Fahrt kommt, man den Schlüssel dazu wiedergefunden hat, kann man gar nicht mehr aufhören, alles, was man erlebt, was man denkt, was man fühlt, was man innerlich hört, wie wild niederzuschreiben, einzusingen, aufzunehmen. Nicht dabei nachdenken, darum geht es. Es fliessen lassen, darum geht es. Berichterstatter einer musikalischen Welt zu sein, darum geht es. Das ist Freiheit, das ist kreatives Glück - für mich. Es ist tatsächlich ein Prozess des sich zuerst aus dem eigenen Bewusstseins Herauslösens, sich Befreiens, ein sich NebenSichStellens und die Welt von oben, hinten, vorne, unter, drüber und drunter zu sehen, im geistigen Kopfstand, aus der Vogelperspektive, unter der Lupe, durch ein Kaleidoskop, im Tunnelblick, von der Seite, aus der Tiefe, aus dem Dunkeln, aus den Augen einer anderen Haut, es ist alles dabei. Es ist wie auf intellektuelle und geistige Wanderschaft zu gehen, wie ein Geburt, eine Metamorphose, eine Häutung, um dann wieder zu sich zurückzukehren, in der Selbstanschauung weiter, freier, seelisch gedehnter, hoffentlich emotional schlauer, erneuert, empfindsamer, berührter, fast platzend vor Kraft ...  Und den Rucksack voller Beobachtungsschätze der Fantasie auszupacken um sie handwerklich umzusetzen und sich mitzuteilen. Ich liebe es, auch wenn der kreative Muskelkater anfänglich jedes Mal ein ziemliches Aua hervorruft. 

 

Wir sind erst am Anfang. Aber der Zug nimmt schon ziemlich starke Fahrt an :-) ...

 

Musik ist eine Sprache der Liebe. 

 

Ich melde mich wieder.

Eure Julia

 

 

 

Kommentare (1)

Barbara Arts

Hallo, Ihr lieben, fleißigen Musiker, die Ihr mich soooo neugierig auf das neue Album macht. Liebe Julia, ich begreife es einfach nicht, warum hier noch niemand einen Kommentar geschrieben hat. Ich bewundere Deine Ausdrucks- und Schreibweise. Dieses Talent findet man ja auch immer wieder in Deinen/Euren Texten. Besonders in dem Lied "Wohin", was mich zur Zeit sehr beschäftigt. Vielen, vielen Dank für Eure Musik und Eur`ren Eifer. Ich bin so auf das neue Album gespannt. Und liebe Grüße an Petra.
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